Mein kleines Buch.

 

Auf einer anderen Seite habe ich ein kleines Buch geschrieben. Es ist zwar noch nicht ganz fertig, aber ich kopiere mal den Text hier rein.

 

 

Mondelfen

 

 

 

 

Nacht

Der Vollmond scheint.In dieser Nacht huschten überall im Wald von Neréy Schatten umher. Manche kletterten auf Bäume und holten Instrumente heraus, wie sie nur Elfen machen können. Ja, es waren Elfen die dort saßen. Mondelfen. Sie spielten dem Vollmond sehr schöne Lieder und Melodien vor. Sie trafen Töne die menschliche Instrumente niemals hinbekommen würden. Es war der Zauber der die Töne begleitete. Der Zauber der Elfen, des Waldes, der Tiere und des Mondes.


Als ich am nächsten Morgen aufwachte, vergaß ich kurz meinen Traum. Doch dann viel er mir wieder ein. Ich bin zur Schule gegangen. Über die grauen Straßen, durch enge Tunnel aus Beton. Der Himmel war grau und die Luft war schwer. Als ich gerade wider in solch einem grauen Tunnel war, hörte ich ein seltsames Knirschen. Aufeinmal riss die Decke ein und große Klumpen aus Stein fielen auf mich herab. Es war schon zu spät um aus dem Tunnel zu laufen und ich dachte es wären die letzten Sekunden meines Lebens. Also dachte ich nur noch, wo ich wohl bin, wenn ich tot bin. Ich glaubte nicht daran in den Himmel zu kommem. Aber vieleicht etwas noch besseres...


Nina! Nina! Bitte wach auf! Bitte!
Es tut mir leid Frau Sobek. Wir können nichts mehr für Nina tuen. Sie ist zu den Toten gegangen.
Aber... Es gibt doch bestimmt noch irgendwelche Mittel, Nina wieder zu uns zu holen! Ich will meine Tochter wieder haben!
Nein, es geht nicht.
Bitte verlassen Sie jetzt den Raum und geben Sie mir jetzt noch ihre Daten, und die von Nina.

Anette Sobek
10.7.1977  17:38
Langstraße 215b
Erziehungsberechtigte von:

Nina Sobek
2.2.2002  22:22
Langstraße 215b
Tochter von:
Anette Sobek
Frank Sobek
4.8.1975
Langstraße 215b


Okay. Dann bis dem nächst Frau Sobek!

 

 

 

 

 

 

Morgenlicht

Am Tag nach dem Krankenhausbesuch und der Bestätigung, dass ich tot bin, wurde ich in eine dunkle Kammer gebracht. Tot war ich wirklich, aber nach einer Weile merkte ich, dass meine Sinne noch funktionieren. Aber bewegen konnte ich mich nicht. Garnicht. Ich musste auch nicht Atmen. Auf einmal fühlte ich, wie sich eine wohlige Wärme in mir ausbreitete. Sie hüllte mich in sich ein und trug meinen Geist mit sich fort. Ich sah noch meinen reglosen Körper in der Kammer liegen. Dann war ich nur noch in einem dunklen Nichts ohne Zeit.

Da das Nichts ohne Zeit ist, kann ich nicht sagen wie lange ich in ihm war. Doch irgendwann landete ich auf einer saftigen grünen Wiese. Ich triumphierte in mir drin. Ich hatte Recht gehabt. Nach dem Tot kommt man nicht in den Himmel. Wenn ich überhaupt tot war. Ich blickte mich um und sah ein wunderschönes Mädchen mit blasser Haut und blonden, fast schon weißen Haaren auf mich zukommen. Es lächelte und war von einem warmen Licht umgeben. Hallo! Ich bin Morgenlicht. Willkommen in Neréy! Ich bringe dich jetzt zu deinem Baumhaus. Dort habe ich auch noch eine kleine Überraschung für dich. Du gehörst jetzt zu den Mondelfen. Hier gibt es keine Zeit. Langsam folgte ich Morgenlicht, als sie los lief. Mir fiel auf dass ich silberne Haare hatte. Sie waren sehr schön. Ich hatte noch meine alte Jeans an und meinen roten Mantel. Ich ließ ihn einfach auf die Erde fallen. Darunter hatte ich ein neongelbes T-shirt. Aufeinmal stoppte Morgenlicht, sah mich komisch an und fragte dann verwirrt: Was ist das denn, bitte schön? Hier ich habe richtige Kleidung für dich mitgebracht! Ich hoffe sie passt dir. Ich ging hinter einen sehr breitn Busch und zog mich um. Ich hatte bequeme braune Lederschuhe, ein weiches Ledershirt mit Zipfelärmeln und eine dunkelbraune Hose, auch aus Leder. Außerdem war in dem Beutel noch ein langes Lederband. Ich band mir damit die Haare zusammen, so wie es Morgenlicht gemacht hatte. Ich schätzte, dass meine Haare ca. einen Meter lang waren. In der Menschenwelt waren sie gerade mal 30cm lang!
Ich ging wieder zu Morgenlicht und wir liefen weiter.

 

 

 

 

 

 

Graubaum

Nachdem wir eine Weile gelaufen waaren, sah ich ein großes Gebäude aus Holz. Es war ungefähr so groß wie eine Schule und ich befürchtete schon, man müsse auch hier im Mondelfenland zur Schule gehen.Ich fragte Morgenlicht, was das für ein Gebäude ist. Das ist das Tierhaus. Wir gehen jetzt hinein. Aber mach bitte keinen Krach. Es könnten Tiere schlafen. Als wir in das Tierhaus gingen kam uns ein etwas älterer Elf entgegen. Hallo Morgenlicht! Wie geht es dir? Gut? Wen hast du denn da angebracht? Ist das Nina? Bist du Nina? Hallo Nina! Wie geht es dir? Gut? Mein Gott redete der viel. Und er stellte so viele Fragen! Warte mal... Woher wusste er überhaupt meinen Namen? Äääh... Hallo, Herr...    Nenn mich einfach Graubaum. Ich wünsche dir viel Spaß hier im Elfenland. Solange... Naja ist auch egal... Was meinte Graubaum nur damit? Gab es hier Gefahren? M Die usste ich vielleicht bald wieder sterben? ...mit, ich erkläre dir ersteinmal, warum du überhaupt hier im Tierhaus bist. Also. Jeder Elf und jede Elfe hat mindestens ein Tier was sie das ganze Leben lang hier begleitet. Und diese Tiere holen sie sich meistens hier. Nun ist es aber so dass man sich hier nichts kaufen kann. Die Tiere spüren einfach, wenn sie zu dir gehören, denn ihr könnt ohne den anderen nicht Leben. Wenn du in der Nähe von einem Tier bist, und es benimmt sich ganz auffällig, so als müsse es unbedingt zu dir, dann weißt du, dass es ein Lebenspartner von dir ist. Außerdem können die Tiere hier sprechen. Nicht mit Worten aber mit einer anderen Art, die schlecht zu erklären ist. Aber du wirst es noch merken. Die Tiere sprechen oder denken aber auch Worte in einer anderen Sprache. Aber du wirst sie nicht lernen können. Du wirst sie einfach kennen und benutzen können. Und jetzt geh durch das Haus und schau dich um.

 


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